Programm

Do. 28.10.2021 – 19 Uhr – Grabenhalle, Unterer Graben 17, 9000 St. Gallen
Schweizer Buchpreis 2021: Die Nominierten

Seit Anfang des Monats steht sie fest: Die Shortlist des Schweizer Buchpreises 2021. Vor Bekanntgabe, wer heuer mit dem wichtigsten Preis des Schweizer Buchmarkts ausgezeichnet wird, sind die Nominierten auf Lesetour. Auch in St. Gallen!

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So freuen wir uns, die Autorin Veronika Sutter (nominiert mit «Größer als du») und Thomas Duarte (mit «Was der Fall ist») persönlich begrüssen zu können – beide Bücher Debüts, die es in sich haben.

Die Romane von Martina Clavadetscher («Die Erfindung des Ungehorsams») und Michael Hugentobler («Feuerland») stellen wir dem Publikum im Gespräch vor: Aus «Feuerland» liest der bekannte Schauspieler Helmut Vogel, und Anya Schutzbach erzählt von ihrem persönlichen Lektüreerlebnis mit Martina Clavadetschers Roman.

Im Anschluss kann man an der Bar der Grabenhalle mit Verena Sutter und Thomas Duarte auf ihre Nominierung anstossen, Wetten abschliessen oder über das Gehörte fachsimpeln und diskutieren.

Näheres zu den Nominierten und ihren Büchern finden Sie über diesen Link oder per Click auf die unten gezeigten Cover.

Eintritt Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada Fr. 15.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Studierende Fr. 17.- / Geflüchtete gratis. Ebenfalls kostenloser Eintritt für Mitglieder des A*dS.

Wir bitten, so möglich, um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

>> Schutzmassnahmen: Bei dieser Veranstaltung gilt die sogenannte 3G-Regel: Für die Teilnahme ist der Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder eines negativen Testergebnisses (Covid-Zertifikat) erforderlich. Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

(Fotos: Janine Schranz, Vera Husfeldt, Dominic Nahr, Edition 8)

KLEINER RÜCKBLICK
Neulich im Raum für Literatur

Die Freude war gross, als wir am 25. September gemeinsam im Raum für Literatur die Buchvernissage von «Mutter, mach dir keine Sorgen, das ist eine ganz andere Welt.» feierten. Ein wunderbarer Abend zu einem aussergewöhnlichen Buch –

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In einem abwechslungsreichen Format präsentierten das Literaturhaus sowie das Solidaritätsnetz Ostschweiz und die Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht Ostschweiz dieses aussergewöhnliche Buch: Mit Gesprächen zwischen der Moderatorin Christine Lötscher und den Jugendlichen Mehdi, Alem und Mohammad sowie Lesungen einzelner Geschichten.

Die Einblicke in das Leben der Jugendlichen verwandelten den Abend in weitaus mehr als einen Blick ins Buch: ein ergreifendes wie erheiterndes Ereignis von gesellschaftlicher Relevanz.

Unser Dank gilt den Kooperationspartnerinnen von der Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht Ostschweiz und dem Solidaritätsnetz Ostschweiz, Ana Victoria Paredes und Barbara Weibel, Christine Lötscher für die Moderation, Mehdi, Alem & Mohammad für die ehrlichen und sympathischen Worte auf der Bühne (in Mundart und Hochdeutsch, dem sogenannten «Ausländerdeutsch»), dem tibetanischen-libanesischen Team für ihre vorzüglichen Köstlichkeiten zum Apéro, dem Team des Raums für Literatur, Leonie Schwendimann von der Buchhandlung «Zur Rose» für den Büchertisch, sowie allen am Projekt Beteiligten und natürlich dem grossen und grossartigen Publikum!

Sa 02.10.2021 — So 24.10.2021
Bibliothek Wyborada macht Herbstferien

Ab Mittwoch 27.10.2021 sind wir wieder für Sie da!

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DAS AKTUELLE PROGRAMM
Der Herbst im Literaturhaus

Mit einem üppigen Programm starten wir in den literarischen Herbst. Eine Übersicht finden Sie per Klick auf «weiter» am Ende dieses Beitrags, alle näheren Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen veröffentlichen wir kontinuierlich aktualisiert auf unserer Homepage. Wir freuen uns aufs Wiedersehen!

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DI 02.11.2021 – 19.30 Uhr – Musiksaal im Kirchhoferhaus, Museumstrasse 29, St.Gallen
Judith Keller liest

Die junge Autorin Judith Keller ist das, was man einen Geheimtipp nennen könnte. Obschon in der sogenannten Szene ihr Name bereits seit ihrem Debüt «Die Fragwürdigen» kursiert. 1985 in Lachen (SZ) geboren, lebt die Autorin heute Zürich. Sie hat Literarisches Schreiben in Leipzig und Biel sowie Deutsch als Fremdsprache in Berlin und Bogotá studiert. Nun ist ihr erster Roman erschienen, «Oder?», der souverän auf der Grenze zwischen Nouveau Roman und Sesamstrasse balanciert.

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Alice und Charli haben ein Problem: Sie sind schlecht verzählt. Also nehmen die beiden schwierigen Töchter das Heft selbst in die Hand und begeben sich auf die Suche nach ihrem Autor. “Oder?” ist das Logbuch einer seltsamen Reise, die von den Luchswiesen über den Peloponnes und wieder zurück in die Fantasiewelt Oerlikon führt.

Auf ihrer Reise lernen Alice und Charli viele neue Freunde kennen: die Punkfrau und den Punkmann, den Detektiv Alabanda und die Sängerin Fernanda, den geheimnisvollen Baron Nöldi, die Gregorios und einen Kondukteur, wo etwas melancholisch ist. Es gibt auch einen Kellner! Und irgendwann, irgendwann werden sie ihn finden. Und dann brätschts.

Mehr zum Buch hier...

Eintritt: Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada Fr 15.- / Studierende Fr. 17.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Mitglieder A*dS gratis / Geflüchtete gratis

Wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Wir folgen bei allen Veranstaltungen den neuesten Corona-Bestimmungen. Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

Di 09.11.2021 — 19 Uhr — Vortragssaal Kunstmuseum St.Gallen, Museumsstrasse 32, 9000 St. Gallen
Anne Weber liest

Die ursprünglich für den 14. März dieses Jahres geplante Matinée mit der Trägerin des Deutschen Buchpreises 2020 musste, aus den bekannten Gründen, in eine im Frühjahr ferne Zukunft verschoben werden. Jetzt stehen beide vor der Tür: Die Zukunft und Anne Weber. Die Autorin liest aus «Anette, ein Heldinnenepos» und nimmt uns mit in die Welt der Widerstandskämpferin Anne Beaumanoir.

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«Ein Leseglück von Anfang bis Ende.» – Süddeutsche Zeitung

Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen bei einem kleinen Apéro.

Ort: Kunstmuseum, Vortragssaal, Museumsstrasse 32, St. Gallen

Eintritt: Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada Fr 15.- / Studierende Fr. 17.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Mitglieder A*dS gratis / Geflüchtete gratis

Wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Mehr zum Buch hier.

Von Anne Weber in unserer Bibliothek zu finden (mehr durch Klick auf Titel):

Ahnen. Ein Zeitreisetagebuch (2016)

Kirio (2020), sowie ihr jüngstes Buch Tal der Herrlichkeiten (2021)

**Schutzmassnahmen: Bei dieser Veranstaltung gilt die sogenannte 3G-Regel: Für die Teilnahme ist der Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder eines negativen Testergebnisses (Covid-Zertifikat) erforderlich. Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

© Foto Anne Weber: Thorsten Greve

Mo 15.11. 2021 – 19.30 Uhr – Architektur Forum Ostschweiz, Davidstrasse 40, 9000 St. Gallen
Judith Hermann, «Daheim»

Judith Hermann erzählt in ihrem jüngsten Roman von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht.

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Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schliesst vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll.

Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

«Mit ihren spröden Figuren, schrägen Bildern und noch mehr Aussparungen ist Judith Hermann ein sehr poetischer und zugleich zeitdiagnostischer Roman gelungen.» (Anne-Sophie Scholl, NZZ am Sonntag)

>>Weitere Einblicke in den Roman finden Sie in diesem Beitrag des Deutschlandfunk, sowie auf der Website des Verlags.

Judith Hermann, 1970 in Berlin geboren, erhielt auf die Veröffentlichung ihrer Romane und Erzählungen ausserordentliche Resonanz und ist unter anderem mit dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet worden. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Mehr zur Autorin finden Sie hier.

Eintritt Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada Fr. 15.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Studierende Fr. 17.- / Geflüchtete gratis. Ebenfalls kostenloser Eintritt für Mitglieder des A*dS.

Begrenzte Platzzahl, wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

>>Schutzmassnahmen: Bei dieser Veranstaltung gilt die 3G-Regel, d.h. für die Teilnahme ist am Einlass der Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder eines negativen Testergebnisses in Form eines ausgedruckten oder elektronischen Covid-Zertifikats erforderlich. Unser aktuelles Schutzkonzept finden Sie hier.

(Foto Judith Hermann: Michael Witte)

Fr 19.11.2021 — 18 bis 20 Uhr — Textilmuseum, Vadianstrasse 2, 9000 St. Gallen
Sandra Lemp / Jörg Kühni: «A POST-GLOBALIZED STYLE BOOK, VOL. 1» oder Wie aus Sprache Kleidung wird

Welche persönlichen Geschichten führen zu welchem Kleidungsstück? An welche körperlichen Empfindungen aus Ihrer Kindheit und Jugend können Sie sich in Bezug zu einem bestimmten Kleidungsstück erinnern? – Lesung, Performance und Austausch mit dem Publikum mit Sandra Lemp, Modedesignerin und Jörg Kühni, Grafikdesigner

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Wie aus Sprache Kleidung wird – das klingt wie ein Zaubertrick aus alter Zeit, als Herren mit gespenstisch weissen Fingern im schwarzen Anzug kunstvoll ein Ei in ihren Zylinder legten und kurz darauf eine Taube herausflatterte.

Doch das, was Sandra Lemp (sandralemp.ch) und Jörg Kühni (truc.ch) entwickelt haben, hat weniger mit Zauberei zu tun als vielmehr mit Handwerk, Alltag, Artikulation und körperlichen Empfindungen.

Gemeinsam haben sie einen experimentellen Ansatz für einen individuellen Design- und Herstellungsprozess entwickelt. Sie forderten verschiedene Menschen auf, ihren kindlichen und jugendlichen Vorstellungen über das eigene Erwachsensein nachzuspüren um daraus, unter Ausblendung der dominanten Social-Media-Kultur, persönliche Ausdrucksformen in der Bekleidung herauszubilden. Daraus gestalteten Lemp und Kühni «A Post-Globalized Style Book». Es zeigt fotografische Porträts von zwölf Proband*innen in ihren archetypischen Outfits, die Sandra Lemp – basierend auf deren Aussagen in einem eigens dafür ausgearbeiteten Fragebogen – als Prototypen geschneidert hat.

Über das Erinnern, das Nachspüren von Körperbefindlichkeiten, über das Aufschreiben und Artikulieren dieser Gefühle zum Kleidungsstück der eigenen Vorstellung von sich selbst zu kommen, also: Durch Text, durch Sprache, durch Körperlichkeit, darum wird es an diesem besonderen Abend gehen.

Wir freuen uns sehr, ihn gemeinsam mit dem Textilmuseum St. Gallen und vor dem Hintergrund der grossartigen Ausstellung „Robes Politiques“ durchzuführen.

Und wer sich einstimmen möchte: Auf Wunsch senden wir Ihnen bei Anmeldung einen Fragebogen zu, mit dem Sie sich selbst auf Spurensuche machen können nach den eigenen körperlichen und textilen Erinnerungen Ihrer Kindheit und Adoleszenz (Mail an literaturhaus@wyborada.ch)

PS: Die Ausstellung «A Post-Globalized Style Book, Vol. 1» war übrigens bislang zu sehen in der Galerie AFFSPACE in Bern und noch bis am 25. September 2021 an der Jahresausstellung der Schule für Gestaltung Bern. Das Buch selbst liegt derzeit erst als Prototyp vor und ist in der Bibliothek Wyborada einsehbar.

Mehr auch unter:

Radio SRF2, zum Nachhören

Edition Hochparterre, zum Nachlesen

Eintritt Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada und Textilmuseum Fr. 15.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Studierende Fr. 17.- / Mitglieder A*dS gratis / Geflüchtete gratis

Begrenzte Platzzahl, wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Wir folgen bei allen Veranstaltungen den aktuellen Corona-Bestimmungen. Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

Fotos: Daniel Sutter (Cover-Motiv Prototyp Buch), Jörg Kühni (Ausstellungsraum affspace, Bern)

KLEINER RÜCKBLICK
Neulich im Grünen Pavillon

Genau «Mitte September» gewährte uns Peter Weber Einblick in die literarische Mystery Box der Imagination und las seinen grandiosen Text «Pilzbox».

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Begleitet von psychedelischem Maultrommelspiel und einem angeregten Austausch über das Schreiben und die wundersame Welt der Mykologie verwandelte dabei die Zeit des abnehmenden Lichts den Grünen Pavillon in eine ganz eigene produktive Dunkelkammer.

Wir danken dem Botanischen Garten St. Gallen für den schönen Ort, der Buchhandlung Comedia für die bereitgestellten Bücher – und Peter Weber fürs gemeinsame Abtauchen nach dort, wo die Stoffe schlummern.

(Die Anthologie «Dunkelkammern», in der Peter Webers Text erschien, ist aus unserer Sicht eine unbedingte Lese-Empfehlung. Mehr Infos dazu hier.)

 

AUSSCHREIBUNG
Hospitanzen Literaturhaus ab 2022

Das Literaturhaus Wyborada St. Gallen wurde 2019 aus der bereits seit 1986 bestehenden Bibliothek Wyborada heraus gegründet. Dieses noch junge Literaturhaus bietet ab Oktober 2021 wieder neue Hospitanzen an, die auch Einblicke in den Bibliotheksbetrieb bieten.

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Zu besetzen sind zwei- bis dreimonatige Hospitanzen im Rahmen eines Pensums bis zu 50%. Dauer und Umfang richten sich nach den Möglichkeiten der Bewerberinnen und Bewerber.

Der Schwerpunkt der Mitarbeit liegt in den Bereichen Kommunikation, Programmkoordination und Veranstaltungsdurchführung. Erste Arbeitserfahrungen im Kultur/Literaturbetrieb sind von Vorteil, aber nicht zwingend. Ein grosses Herz für die Literatur allerdings setzen wir voraus.

Die Tätigkeit teilt sich auf in eine Mitarbeit vor Ort (in den Räumen der Bibliothek Wyborada im Lagerhaus an der Davidstrasse 42 in St. Gallen) und Arbeiten, die im Homeoffice übernommen werden können. Bei Interesse können HospitantInnen auch in die Bibliotheksarbeit hineinschnuppern.

Die Hospitanzen werden mit einem kleinen Honorar vergütet, allfällige Reisekosten können je nach persönlicher Situation übernommen werden.

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung der Programmleitung in der Konzeption und Umsetzung von Kommunikations-Massnahmen (on- und offline)
  • Betreuung der Website
  • Bewirtschaftung der Social-Media-Kanäle
  • Eigenständiges Planen und Umsetzen von Teilprojekten
  • Mitarbeit bei Veranstaltungen und deren Organisation
  • AutorInnenbetreuung
  • Pflege der Adressdaten

 

Sie bringen mit

  • Interesse am Literaturbetrieb
  • Interesse an Kultur und an aktuellen gesellschaftlichen Fragen
  • ein (begonnenes oder absolviertes) Hochschulstudium oder
  • Ausbildung im Bereich Kulturmanagement oder Kommunikation
  • Affinität und Freude an digitalen Kanälen sowie dem
  • eigenständigen Verfassen redaktioneller Inhalte
  • Erfahrung mit online-Redaktionssystemen
  • eine rasche Auffassungsgabe und ein Gefühl fürs Wesentliche
  • eine genaue, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise
  • Flexibilität und die
  • Bereitschaft, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen

 

Darüber hinaus sind Sie offen und neugierig, kommunikativ, lesen gern und haben keine Scheu vor Telefonaten. Ausserdem sind Sie sattelfest im Deutschen, schriftlich wie mündlich.

Wir bieten

  • eine vielseitige, anregende Arbeit in engem Austausch mit der Programmleiterin
  • die Weitergabe von Knowhow und Netzwerk im Literaturbetrieb
  • Einblick in die Bibliothekstätigkeit
  • die Freiheit selbstständigen Arbeitens
  • Mitspracherecht und Verantwortung für eigene Projekte
  • flexible Arbeitszeiten (auch home-office)
  • eine flache Hierarchie
  • die Möglichkeit, Erfahrung und Wissen in der Kommunikation zu sammeln und eigene Ideen einzubringen
  • einen Arbeitsplatz nur 5 Minuten vom Bahnhof St. Gallen
  • Einblicke in die kulturelle Landschaft St. Gallens durch die Begleitung vieler kooperativer Projekte

 

Wenn Sie während acht bis zwölf Wochen Einblicke in die Tätigkeiten eines Literaturhauses erhalten möchten und Lust haben, Ihre Energien einzubringen in unser kleines, engagiertes Team, freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihres möglichen Arbeitsbeginns: literaturhaus@wyborada.ch

Bei Fragen und Unklarheiten wenden Sie sich gern an Anya Schutzbach:

+49 (0)173 344 70 33 (bis zum 24. September)

+41 (0)79 251 3954 (ab dem 27. September)

oder per eMail: literaturhaus@wyborada.ch

Neulich im Studio Wyborada

Blut ist keines geflossen, als Isabel Rohner zur nächtlichen Stunde im schummrigen Studio Wyborada aus ihrem neusten Kicherkrimi «Gretchens Rache» las. Die ein oder andere Leiche im Keller blieb dabei dennoch nicht unbeobachtet…

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Gebannt haben wir Isabel Rohner bei ihrem erfreulich heiteren Einstieg in ihren Roman gelauscht. Zwischen dramaturgischem Figurenregister, dem einen oder anderen ostschweizerischen Ton und augenzwinkernden literarischen und persönlichen Querbezügen zeigte sich, wo die eigentlichen Leichen begraben liegen: in den Elfenbeintürmen eines kanonischen Patriarchats, die im Leben als Autor:in, Leser:in oder Romanfigur nicht nur den Literaturbetrieb vor die Herausforderungen architektonischer Dekonstruktionsarbeiten stellen.

Wen es schlussendlich in «Gretchens Rache» erwischt, wurde noch nicht verraten. Wir empfehlen daher sehr, einen eigenen Blick in das Buch zu werfen – selbstverständlich auch in unserer Bibliothek.

Wir danken dem Neustartfestival für die Kooperation und Freude an der Kultur, der Buchhandlung «Zur Rose» für die Bereitstellung der Bücher und natürlich Isabel Rohner für den wunderbaren Abend!

Mi, Do, Fr und Sa — Bibliothek Wyborada
Biografien

In der Bibliothek Wyborada findest du mehr als 1’500 Biografien von Frauen, die ihrer Zeit oft weit voraus waren – kühn, kritisch, verletzlich, klug, abenteuerlustig.

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Die Bibliothek Wyborada, 1986 als Frauenbibliothek und Fonothek gegründet, hält 12’000 Medien für dich bereit. Neben fesselnden Biografien findest du bei uns Literatur zu Feminismus, Gender, Queerness, aktuellen und historischen Frauenthemen, dazu auch Krimis, Literatur von Ostschweizer Schriftstellerinnen und anregende Gegenwartsliteratur von und über Frauen*.

#wearewyborada, die Siebte

Literaturhaus & Bibliothek stellen sich vor. Heute: Karin K. Bühler. Sie leitet seit Herbst 2020 die Bibliothek Wyborada.

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«Die Bibliothek Wyborada ist eine überraschende, gesellschaftskritische, unterhaltsame Fundgrube an Medien zu diversen Aspekten von Frau* in der Gesellschaft. Neben den Fachbüchern zur historischen und aktuellen Frauengeschichte faszinieren mich im Moment gerade auch die Biografien. Endlich gibt es eine Wand voll Identifikationsfiguren – Vorbilder, die ich in meiner Jugend vermisst habe.»

Karin K. Bühler übernahm im Herbst 2019 zusammen mit Patricia Holder die Co-Leitung von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada. Seit November 2020 bringt die Informationswissenschaftlerin und Bildende Künstlerin in der Funktion als Leiterin der Bibliothek frischen Wind in die 1986 gegründete Frauenbibliothek.

#wearewyborada #bibliothekwyborada #literaturhauswyborada #wyboradasanktgallen

Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.

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Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.