Programm

Di 17.2.2026 — 19 Uhr — Forum Pfalzkeller St. Gallen — Klosterhof
Nelio Biedermann: «Lázár»

Ein Roman wie eine Welt, die überwältigende Saga einer ungarischen Adelsfamilie, getrieben von der Liebe und der Sehnsucht nach ihr, in den Strudeln des 20. Jahrhunderts.

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In seinem zweiten Roman verarbeitet Nelio Biedermann die grosse Geschichte seiner Familie, die aus ungarischem Adel stammt und mit dem Untergang der Donaumonarchie alles verlor, was ihr vorheriges Leben ausgemacht hatte. Dem 22-jährigen Schweizer Schriftsteller Nelio Biedermann ist mit «Lázár» im vergangenen Herbst ein aussergewöhnlicher Erfolg gelungen; noch vor Publikation des deutschsprachigen Originals war klar: Der Roman wird in 20 Ländern erscheinen, eine Sensation für einen bislang noch unbekannten Schriftsteller.

Einige Auszeichnungen, viele Nominierungen und Lesungen später ist der Autor zu Gast im Literaturhaus St. Gallen und liest aus diesem oppulenten – und tatsächlich mitreissenden – «Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen» und vieler Leserinnen und Leser.

Im Gespräch mit Anya Schutzbach wird es aber auch um die Geschichte vor und nach diesem enormen Erfolg gehen. Eine Gelegenheit, die eigene Leseerfahrung neu zu justieren.

Nelio Biedermann, geb. 2003, ist am Zürichsee aufgewachsen. Seine Familie stammt väterlicherseits aus ungarischem Adel, seine Grosseltern flohen in den 1950er Jahren in die Schweiz. Biedermann studiert Germanistik und Filmwissenschaft an der Universität Zürich.

Eintritt Fr. 20.- / erm. Fr. 15.- (Mitglieder Literaturhaus St. Gallen und Bibliothek Wyborada); Studierende Fr. 10.- / Kultur-Legi Fr. 5.- / Mitglieder A*dS gratis, Geflüchtete gratis.

Vorverkauf über Eventfrog.ch.

Türöffnung und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Für unsere Planung danken wir für Ihre Anmeldung über reservierung@wyborada.ch

Foto: ©Ruben Hollinger

Mi 25.2.2026 — 19.30 Uhr — Raum für Literatur, Hauptpost — Eingang St. Leonhard-Strasse 40
Julia Sutter: «Und das wäre erst der Anfang»

Buchpremiere des Debüts einer St. Galler Autorin. Lesung und Gespräch mit Anya Schutzbach. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Kantonsbibliothek Vadiana. Mit kleinem Apéro im Anschluss.

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Das Sterben Schweizer Fichten, die Klimakrise und Spätfolgen von Monokulturen, der Tod der Mutter – die St. Galler Autorin schafft in ihrem feinfühligen Debüt ein atmosphärisch dichtes Porträt einer jungen Frau, die lernen muss, dass Verlust auch Anfang sein kann. Schonungslos nah an der Figur, jede Unebenheit lesend spürbar machend, schafft sie tiefe Einblicke in eine Familie, der plötzlich der Mittelpunkt fehlt. Und erzählt die Geschichte einer Person, die akzeptieren muss, dass das Leben im Privaten wie im Globalen nur eine Richtung kennt: vorwärts.

Mit kleinem Apéro.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Kantonsbibliothek Vadiana.

Julia Sutter, geboren 1987, lebt mit ihrer Familie in St. Gallen. Sie absolvierte den Bachelor in Literarischem Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Zur Förderung ihrer literarischen Projekte und für die Arbeit an »Und das wäre erst der Anfang« erhielt sie Atelierstipendien sowie Werkbeiträge von Stadt und Kanton St. Gallen. Neben dem Schreiben arbeitet sie in der Abteilung Kommunikation der reformierten Kantonalkirche.

Eintritt Fr. 20.- / erm. Fr. 15.- (Mitglieder Literaturhaus St. Gallen und Bibliothek Wyborada); Studierende Fr. 10.- / Kultur-Legi Fr. 5.- / Mitglieder A*dS gratis, Geflüchtete gratis.

Vorverkauf über Eventfrog.ch.

Abendkasse ab 19 Uhr. Für unsere Planung danken wir für Ihre Anmeldung über reservierung@wyborada.ch

Foto ©Hanes Sturzenegger

Achtung Programmänderung für Di 24.3.2026:
Gaea Schoeters: «Das Geschenk» – muss leider verschoben werden

Die im Programmheft für den 24. März angekündigte Veranstaltung mit Gaea Schoeters muss verschoben werden – aus einem glücklichen Anlass: Die flämische Autorin steht auf der Longlist des Libris Literatuur Prijs 2026, einem der wichtigten Literaturpreise der Niederlande. Und ist damit verpflichtet, sich bestimmte Termine im März freizuhalten, unter anderen ausgerechnet den 24. Wir gratulieren natürlich zur Nominierung – und bemühen uns um einen Ersatztermin.

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Do 12.3.2026 — 19.30 Uhr — Raum für Literatur, Hauptpost — Eingang St. Leonhard-Strasse 40
Usama Al Shahmani: «In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied»

Ein eindrücklicher Roman über ein Stück irakischer Geschichte und abgeschnittene Lebensfäden, untrennbar verbunden mit dem Nahostkonflikt, der kolonialen Vergangenheit Europas und dem Nationalsozialismus. Und ein Anlass, um über den aktuellen Nahostkonflikt zu diskutieren. Eine Kooperation mit der Gesellschaft Schweiz-Israel Sektion Ostschweiz.

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Gadi lebt als Dozent für hebräische Sprache in Zürich, als sein Vater in Israel im Sterben liegt. Über dreissig Jahre hatte er keinen Kontakt zu ihm. Wider Willen reist er ans Krankenbett des Vaters, nach dessen Tod bleibt ein unbequemes Erbe: eine Tasche mit Tagebüchern und Aufzeichnungen sowie der letzte Wunsch, seine Asche je zur Hälfte in Jerusalem im Grab von Gadis Mutter beizusetzen bzw. unter einer Brücke in Bagdad in den Tigris zu streuen.

Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasiriya), hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert. Er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstücks fliehen musste und in die Schweiz kam. Heute lebt er in Zürich. Sein erster Roman «In der Fremde sprechen die Bäume arabisch» wurde mehrfach ausgezeichnet. Auch übersetzt er ins Arabische, u. a. «Fräulein Stark» von Thomas Hürlimann und «Der Islam» von Peter Heine.

Seine Bücher erscheinen in vielen Auflagen und wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 2021 ist er Literaturkritiker beim «Literaturclub» des Schweizer Fernsehen SRF.

Gespräch Max Lemmenmeier, Gesellschaft Schweiz-Israel Sektion Ostschweiz und Anya Schutzbach, Literaturhaus St. Gallen.

Eintritt Fr. 20.- / erm. Fr. 15.- (Mitglieder Literaturhaus St. Gallen, Bibliothek Wyborada und Gesellschaft Schweiz-Israel Sektion Ostschweiz); Studierende Fr. 10.- / Kultur-Legi Fr. 5.- / Mitglieder A*dS gratis, Geflüchtete gratis.

Vorverkauf über Eventfrog.ch

Abendkasse ab 19 Uhr. Für unsere Planung danken wir für Ihre Anmeldung über reservierung@wyborada.ch

Foto: ©Ayşe Yavaş

Eine Kooperation mit der Gesellschaft Schweiz-Israel Sektion Ostschweiz.

Di 17.3.2026 — 19 Uhr — Stadthaus St. Gallen, Festsaal — Gallusstrasse 14 ***Wyborada/40***
Die Wanne: «Patriachal Poetry»
Motiv Collage ©Eric Erhardt

Motiv Collage ©Eric Erhardt

Der Verein Wyborada feiert in diesem Jahr sein 40jähriges Bestehen. In jeder Programmsaison widmet das Literaturhaus diesem Jubiläum eine Veranstaltung; den Auftakt macht die Lyrikreihe «Die Wanne». Lyrik, Lesung, Musik, Performance: Rudi Burkhardt, Simone Lappert, Lika Nüssli und das Ensemble Melpomen mit Arianna Savall und Conrad Steinmann. MIT APÉRO IM ANSCHLUSS.

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Nicht ohne Grund haben wir uns für die erste der «40 Jahre Wyborada» -Veranstaltungen für ein Programm entschieden, das ganz der Lyrik gewidmet ist. In Zeiten politischer Polarisierung und des salonfähigen Populismus braucht es die Lyrik als intimen und offenen Gesprächsraum dringender denn je.

Unter dem Titel «Patriarchal Poetry» (nach Gertrude Stein) geht es um Bestimmungen queerfeministischer Lyrik. Die Lyriker*innen Simone Lappert (Foto: ©Livio Baumgartner)und Rudi Burkhardt (Foto©Natalia Reich) lesen aus ihren Gedichten,

das Ensemble Melpomen (Foto: ©Chandra Mäder)mit Arianna Savall (Foto: ©Chandra Mäder)und Conrad Steinmann (Foto: ©Chandra Mäder)bringt Sapphos Oden zur Aufführung,

Raum und Bühne werden von der St. Gallerin Künstlerin Lika Nüssli performativ gestaltet (Foto ©Anne Morgenstern).

Organisiert und moderiert wird «‹Die Wanne» von Eric Ehrhardt:

©Anja Karolina Furrer

EINTRITT Fr. 20.- / erm. 15.- (Mitglieder Literaturhaus St. Gallen und Bibliothek Wyborada); Studierende Fr. 10.- / Kultur-Legi Fr. 5.- / Mitglieder A*dS gratis, Geflüchtete gratis

VORVERKAUF über Eventfrog.ch

ABENDKASSE ab 18.30 Uhr. Reservierung über reservierung@wyborada.ch empfohlen.

 

Zu den Autor*innen
Rudi Burkhardt interessiert sich für Haushalt, Kunsthandwerk & Design, Witze in Gedichten und vieles mehr. Sein Alter Ego «Sandra» veröffentlichte zuletzt unter dem Titel Fragmente einer echten Ikone Fehlübersetzungen von Liebesgedichten Francesco Petrarcas bei kookbooks.

Simone Lappert studierte Literarisches Schreiben in Biel und lebt als Schriftstellerin in Zürich. Ihr Roman Der Sprung (Diogenes) war für den Schweizer Buchpreis nominiert und wurde in mehrere Sprachen übersetzt, ihr Lyrikband längst fällige verwilderung – gedichte und gespinste (Diogenes) erhielt eine Literarische Auszeichnung der Stadt Zürich. Präsidentin des Internationalen Lyrikfestivals Basel und Jurymitglied des Basler Lyrikpreises.

Lika Nüssli forscht und experimentiert auf dem Boden der Narration bis in die verschiedenen Formen der bildenden Kunst. Ihr vielgestaltiges Werk umfasst Zeichnung, Illustration, Comic, Malerei, Installation, Performance und Texte. Die Künstlerin ist bereits mehrfach mit Preisen für ihr Werk ausgezeichnet worden, u.a. mit einem Schweizer Literaturpreis 2023 für die Graphic Novel Starkes Ding.

Arianna Savall Figueras, geboren in eine katalanischen Musikerfamilie in Basel, hat sich auf das Spiel historischer Harfen und den Gesang in der alten Musik spezialisiert. Als Solistin musiziert sie weltweit mit verschiedenen Ensembles, besonders aber mit ihrem eigenen Ensemble Hirundo Maris, zusammen mit ihrem Mann Petter Udland Johansen. Die internationale Presse nennt sie «Die Fee der Harfe». Intensive Zusammenarbeit mit Conrad Steinmann im Ensemble Melpomen, ebenso mit Arvo Pärt.

Conrad Steinmann, *1951 in Rapperswil. Langjähriger Dozent für Blockflöte an der Schola Cantorum Basiliensis, erforscht als Aulos-Spieler seit langer Zeit und zusammen mit seinem Ensemble Melpomen die Musik der griechischen Klassik. Mehrere Preise zeichnen seine vielfältige Tätigkeit als international vernetzter Musiker aus.  Verschiedene Preise, zuletzt 2021 der Schweizer Musikpreis. Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds und der Stavros Niarchos-Stiftung. 2016 Veröffentlichung seines Buches Drei Flöten für Peter Bichsel. Vom Zauber der Blockflöte, 25 Musik-Geschichten, 2019 folgte von Instrumente der griechischen Klassik.

Literaturhaus St. Gallen: Das Programm Januar – März

Nach einem lebendigen und facettenreichen Literaturhaus-Jahr 2025 (und einer kleinen Verschnaufpause in der schönen Selberlese-Zeit zwischen den Jahren) öffnen sich ab dem 15. Januar 2026 wieder die Türen zu unseren diversen Literaturbühnen. Die gedruckte Fassung des Programms finden Sie in der Bibliothek Wyborada (ab dem 7. Januar wieder geöffnet), sowie an vielen anderen Orten in der Stadt, an denen die Kultur zuhause ist. Was gibts, wer kommt? Schauen Sie selbst!

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Einmal monatlich, jeweils 18 - 20 Uhr — Stadthaus der Ortsbürgergemeinde — Gallusstrasse 14
Literaturhaus Schreibgruppe

Aus dem Pilotprojekt «Literaturhaus Schreibkurs» ist eine «Offene Literaturhaus Schreibgruppe» entstanden: Seit Oktober 2025 trifft man sich ein Mal monatlich, um unter der Leitung von Ariane Novel neue Texte zu schreiben oder auch die mitgebrachten zu diskutieren. Die regelmässigen Treffen werden in 2026 fortgesetzt. Bei Interesse wenden Sie sich gern an Anya Schutzbach, literaturhaus@wyborada.ch.

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Wann muss eine Passage gestrichen werden? Was hilft bei einer Schreibblockade? Wie gehe ich mit Selbstzweifeln um? Wie finde ich meinen ganz persönlichen Stil? – Mit diesen grundlegenden Fragen setzen sich fast alle Schreibenden irgendwann auseinander. Schreiben ist per se eine einsame Tätigkeit und so kommt man schnell ins Hadern, doch das muss nicht immer so sein.

Seit Oktober 2025 trifft sich die Schreibgruppe einmal im Monat. Dieser regelmässige Austausch soll nicht nur helfen, am Ball zu bleiben und die Zeit zum Schreiben zu nutzen, sondern bietet auch Raum, eigene Texte vorzulesen und konstruktives Feedback zu erhalten. Diese Gruppe ist offen für alle, die an ihren Texten arbeiten möchten – unabhängig von Vorkenntnissen.

Geleitet wird die Schreibgruppe von der Lektorin Ariane Novel. Über zehn Jahre hat sie in grossen Verlagen Autor/innen auf dem Weg zur Veröffentlichung begleitet. In der Schreibgruppe teilt sie ihr Wissen, gibt Impulse für neue Schreibübungen und unterstützt die Teilnehmenden bei der Entstehung ihrer Texte.

Anmeldung und Kursgebühr 

Die Teilnehmerzahl pro Termin ist auf 10 Personen begrenzt, um einen intensiven und konzentrierten Austausch zu gewährleisten.

Kursgebühr 10 Einheiten (18 Monate gültig), Fr. 350.- / erm. Fr. 300.- (Mitglieder Literaturhaus St. Gallen / Bibliothek Wyborada).

Anmeldung und Auskünfte literaturhaus@wyborada.ch

Termine (jeweils 18-20 Uhr)

Montag, 2. März 2026

Montag, 20. April 2026

Montag, 4. Mai 2026

Montag, 1. Juni 2026

Montag, 29. Juni 2026

(Die Terminübersicht wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.)

Foto: ©Regentaucher Fotografie

Literaturhaus Lesekreis /1 — Klassiker der Weltliteratur — Stadthaus der Ortsbürgergemeinde — Gallusstrasse 14
Jane Austen: «Stolz und Vorurteil»

Der Literaturhaus Lesekreis /1, «Klassiker der Weltliteratur», widmet sich anlässlich des 250. Geburtstags der berühmten britischen Autorin einem ihrer grossen Romane: «Stolz und Vorurteil». Zwischen Februar und Mai trifft man sich an insgesamt fünf Abenden, um gemeinsam ein Buch zu «erobern», an das man sich allein nicht so recht gewagt hätte – oder das man vielleicht einfach einmal wiederlesen möchte. Info und Anmeldung über literaturhaus@wyborada.ch, Start: 3. Februar.

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Seit 250 Jahren verzaubert Jane Austen ihre Leserinnen und Leser. Ihre Romane gehören längst zum literarischen Kanon. Mit Ironie, feiner Satire und intensiven Charakterzeichnungen gibt sie ein Bild der Gesellschaft, das bis heute fasziniert. Ihre Geschichten zählen zu den erfolgreichsten Liebesromanen der Weltliteratur – doch sie erzählen auch von Selbstbestimmung, Mut und der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt.

Jane Austens beliebtester Roman «Stolz und Vorurteil» ist eine romantische Geschichte über gesellschaftliche Erwartungen, unausgesprochene Wünsche, Missverständnisse – und natürlich die Liebe. Mit feinem Humor und Scharfblick erzählt Austen von zwei Menschen, die sich zunächst nicht ausstehen können und ihre wahren Gefühle hinter Stolz und Vorurteilen verbergen.

Termine jeweils Dienstag, 18.30 – 20 Uhr (Änderungen vorbehalten)

  • 3. Februar
  • 24. Februar
  • 31. März
  • 21. April
  • 26. Mai

Eine Teilnahme an allen Terminen ist nicht zwingend.

Anmeldung Der Kurs findet statt ab einer Teilnahme von 8 Personen. Um einen intensiven Austausch zu gewährleisten, ist die Anzahl auf max. 10 Personen beschränkt. Anfragen und Anmeldung über literaturhaus@wyborada.ch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Teilnahmegebühr (5 Termine à 1.5 Std.) Fr. 150.-, zahlbar nach Anmeldung (Überweisung via Einzahlungsschein oder TWINT), vor Ort am ersten Teilnahmetermin oder in der Bibliothek Wyborada zu den Öffnungszeiten.

Das Buch Wir lesen die Jubiläumsausgabe aus dem Reclam Verlag, in der Übersetzung von Christian Grawe. Es gibt darüber hinaus viele weitere Ausgaben, auch unterschiedlicher Übersetzerinnen und Übersetzer – zur besseren Abstimmung über die Seitenzahlen empfiehlt sich jedoch, dass allen Teilnehmenden die gleiche Ausgabe vorliegt.

Das Literaturhaus organisiert eine Sammelbestellung des Buchs durch die Buchhandlung «Zur Rose», St. Gallen. Bei Interesse bitte ein kurzes Mail bis Montag, 26. Januar, 12 Uhr an literaturhaus@wyborada.ch.

Literaturhaus Lesekreis /2 — Gegenwartsliteratur — Bibliothek Wyborada, Studio, Davidstrasse 42
Jürg Beeler: «Der blinde König und sein Narr» und Eva Schmidt: «Neben Fremden»

Der LL /2, geleitet von Gallus Frei-Tomic, befasst sich ab Februar wie üblich an fünf Abenden mit zwei Titeln der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Zunächst mit dem jüngsten Roman von Jürg Beeler, gefolgt von jenem der österreichischen Schriftstellerin Eva Schmidt. An je einem Abend werden die Autorin / der Autor persönlich zu Gast sein und mit den Teilnehmenden über ihr Buch diskutieren. Info und Anmeldung über literaturhaus@wyborada.ch, Start: 3. Februar.

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Anmeldung Um einen intensiven Austausch zu gewährleisten, ist die Anzahl der Teilnehmenden beschränkt (min. 10 / max. 12 Personen). Anfragen und Anmeldung über literaturhaus@wyborada.ch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Teilnahmegebühr (5 Termine à 1.5 Std.) Fr. 200.-, inkl. Minimalhonorar und Spesen für die AutorInnen; zahlbar nach Anmeldung (Überweisung via Einzahlungsschein oder TWINT), vor Ort am ersten Teilnahmetermin oder in der Bibliothek Wyborada zu den Öffnungszeiten.

Termine jeweils Dienstags, 19 Uhr im Studio der Bibliothek Wyborada. Ausnahmen: Die Veranstaltungen in Anwesenheit der Autorin, des Autors.

  • 3. Februar
  • 10. März (mit Jürg Beeler, im Bürgerratssaal des Stadthauses)
  • 28. April
  • 26. Mai
  • 30. Juni (mit Eva Schmidt, im Bürgerratssaal des Stadthauses)

 

Zu den Büchern, dem Autor und der Autorin

Der blinde König und sein Narr“ von Jürg Beeler, Dörlemann

Drei Jahre lebte der Erzähler in der Norddeutschen Tiefebene, einer der seltsamsten Gegenden der Welt. Nun will er wieder zurück in den Süden, ans Meer. Kurz vor der Abreise verliebt er sich in eine Frau, die mit einem Papagei lebt. Fliegen kann er nicht, denn er ist auf einem Auge blind, dafür laut für zwei. Der Erzähler schreibt seit Jahrzehnten über Orte der Stille, jetzt soll ausgerechnet er mit einem solchen Krachmacher konkurrieren. Ein Albtraum. Er denkt sich Wege aus, den Schreihals aus dem Weg zu räumen, und ahnt nicht, dass dieser ihn längst durchschaut hat und seine eigenen Massnahmen ergreift. -Ein Roman darüber, wie ein Papagei das Leben eines Schriftstellers auf den Kopf stellt und sein Verhältnis zu den Menschen grundlegend verändert. Und ganz nebenbei und federleicht erzählt er eine Geschichte von Eifersucht, der Liebe zu Büchern, zu Cafés und zur Musik.

rg Beeler, geboren 1957 in Zürich, studierte Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft in Genf, Tübingen und Zürich. Lebt in Südfrankreich und Zürich. Für seine literarische Tätigkeit wurde er verschiedentlich ausgezeichnet, u.a. mit dem Schweizerischen Schillerpreis.

 

„Neben Fremden“ von Eva Schmidt, Jung und Jung

Rosa war Krankenpflegerin, seit sie in Pension ist, hat sie nur mehr wenig mit Menschen zu tun. Die einzige Freundin ist eine ehemalige Kollegin, die Nachbarn halten sie auf Distanz, dabei möchte sie nur helfen. Das Verhältnis zur Mutter war nie gut, es wird nicht besser, seit diese auf Hilfe angewiesen ist und die Tochter mehr und mehr zu vereinnahmen versucht. Und auch einen Mann gibt es, aber der ist verheiratet. Als er überraschend stirbt, bleibt Rosa nur der Campingbus, den er ihr einmal geschenkt hat. Doch was soll sie damit? Ist er eine Chance auf ein anderes Leben, vielleicht die letzte?

Als sie den Aufbruch wagt, erreicht sie ein Brief von ihrem Sohn, der vor Jahren den Kontakt zu ihr abgebrochen hat. Er wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben – nun weiß sie immerhin, wo er lebt.

Eva Schmidt debütierte 1985 mit Erzählungen „Ein Vergleich mit dem Leben“, der erste Roman folgte erst zwölf Jahre später. Nach einer Unterbrechung von fast zwanzig Jahren erschienen weitere Romane und Erzählungen, von der Kritik gefeiert.

Foto Gallus Frei-Tomic: © Yves Noir

Die Bibliothek Wyborada macht Weihnachtsferien

Wir sind ab Mittwoch 7.1.2026 wieder für Sie da!

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Bibliothek Wyborada — Davidstrasse 42 — Treppenhaus im Lagerhaus
Medienrückgabe

Dank eines im Treppenhaus installierten Medienrückgabekastens können die Bücher auch ausserhalb der Öffnungszeiten der Bibliothek zurückgebracht werden.

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Der Medienrückgabekasten steht im Treppenhaus des Lagerhauses.

Der Eingang an der Davidstrasse 42 (Restaurant Lagerhaus) ist jeweils offen:

Dienstag – Freitag 11.30 – 23.00

Samstag 13.00 – 23.00

Sonntag & Montag Ruhetag

seit August 2023 — Bibliothek Wyborada
Neue Öffnungszeiten

Wir sind jeweils am Mittwoch und Donnerstag ab 10:00 Uhr durchgehend bis am Abend um 19:00 Uhr für Sie da.

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Im Frühling 2023 haben wir bei unseren Nutzer:innen eine Umfrage zu den Öffnungszeiten durchgeführt. Eine klare Mehrheit favorisierte Öffnungszeiten über Mittag und am Abend. In der Folge haben wir die bestehenden Stunden neu verteilt – et voilà!

Bibliothek Wyborada — IM FOKUS
Belletristik & Lyrik

Die 1986 als Frauenbibliothek gegründete Bibliothek Wyborada beherbergt neben Sachbüchern, Zeitschriften, Biografien, feministischen Krimis und Musik auch Belletristik und Lyrik.

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An die 4000 Bücher mit Geschichten und Gedichten aus Frauenhand stehen für Sie bereit. St.Galler Autorinnen sind dabei genauso vertreten wie andere wichtige Stimmen aus der ganzen Welt.

 

Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.

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Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.