Programm

HEUTE Mi. 12. Mai — 18.30 Uhr — Historisches und Völkerkundemuseum
#wyboradatipp: Buchvernissage zur Biografie von Susanne Steiner-Rost

VERANSTALTUNGS-TIPP: Im Rahmen der Ausstellung „klug & kühn – Frauen schreiben Geschichte“ findet heute die Buchvernissage zur Biografie der religiös-sozialen Anwältin Susanne Steiner-Rost „Du bist wirklich souverän“ mit der Autorin Marianne Jehle-Wildberger im HVM statt.

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Bitte anmelden unter www.info@hvmsg.ch oder 071 242 06 42.

Standort: Historisches und VölkerkundemuseumMuseumstrasse 50, St. Gallen; Öffnungszeiten: Di–So, 10–17 Uhr

Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

© Foto: Viviane Sonderegger

ES GEHT WEITER
Die nächsten Termine

Finden Sie hier eine Übersicht der Termine bis Ende Juni.

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Für alle, die hungrig sind nach Text und Buch, nach Geist, Begegnung und Literatur: Anbei unser Frühsommerbuffet.

Die detaillierten Angaben für alle Veranstaltungen werden demnächst als Einzelbeiträge aufgeschaltet.

Mi., 12. Mai: Buchvernissage zur Biografie von Susanne Steiner-Rost mit der Autorin Marianne Jehle-Wildberger (mehr hier…)

So., 30. Mai: Simona Pfister über Weiblichkeit, Heiligkeit und Fasten (Matinee, 11 Uhr) > wird verschoben auf 23. Juni, 18 Uhr

Mi., 2. Juni: Ostschweizer Literaturgespräch #5: Dorothee Elmiger & Christoph Keller

Mi., 9. Juni: Vortrag & Tipps: Annette Heizmann mit «Der Hildegard-Code»; Musik: Elke Voltz

Sa., 12. Juni: Artist’s Choice #6: Claude Bühler (im Rahmen der Feministischen Aktionstage)

Di., 29. Juni: Lesung: Monika Helfer, «Vati»

 

Wir bemühen uns, Sie hier immer über den letzten Stand informiert zu halten. In Zweifelsfragen schreiben Sie einfach eine Email an literaturhaus@wyborada.ch.

Denken Sie auch daran, sich bei Interesse auch über diese Mailadresse anzumelden; die Platzzahl ist auf 50 Personen begrenzt, in den Räumen des Studios auf 6 und in der DenkBar auf 20.

WETTBEWERB
And the WINNER is…

Bis zum 30. April bestand die Möglichkeit, unsere Programmplakate auf den Sankt Galler Kultursäulen zu entdecken und einzusenden. Unter allen Teilnehmenden verlosten wir ein Plakat und ein Gratis-Ticket für eine Veranstaltung eigener Wahl. Danke für die vielen Einsendungen. Jetzt steht die Gewinnerin fest!

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Wir gratulieren Désirée Weyermann zu ihrem Gewinn bei unserem Plakat-Wettbewerb!

FÄLLT AUS — MI 12.5.2021 — Ausflug Schweizerische Nationalbibliothek, Bern
«Fleisch – Eine Ausstellung zum Innenleben»

Der Ausflug in die Schweizerische Nationalbibliothek war gewissermassen gedacht als Vorbereitung zur Lesung «Fleisch ist mir nicht Wurst» von Klaus Reichert, die auf den 27. August verschoben werden musste. Die faszinierende Austellung «Fleisch – Eine Ausstellung zum Innenleben» endet leider am 30. Juni. Sehenswert ist sie aber auch ohne Gruppenreise:

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Angesiedelt zwischen Liedern von Stiller Has, Rezeptbüchern und Lebensratgebern sind u.a. zu sehen Dürrenmatts Metzgervisionen, Daniel Spoerris Esskunst und Wurstwerbungen von Bell.

Mehr Informationen zur Ausstellung hier.

©Foto: Nationalbibliothek 2021, Simon Schmid

VERSCHOBEN — DO 20.5.2021
Klaus Reichert — neuer Termin: Fr. 27. August, 19:30 Uhr

Aufgrund der immer noch diffizilen Reisebestimmungen und der Stornierung seiner Lesetournee im süddeutschen Raum haben wir die Lesung des Journalisten und Metzgerssohns Klaus Reichert auf den 27. August verschoben. Sein Buch «Fleisch ist mir nicht Wurst» ist ein aufrüttelnd-humorvolles Plädoyer für Fleischkonsum mit Mass und Anspruch – und Respekt vor dem Tier auf dem Teller. Auch im August (Grillsaison) natürlich noch hochaktuell!

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Wollen wir Fleisch essen, müssen Tiere dafür sterben. Eine Tatsache, die seit Langem bekannt ist, aber immer mehr verdrängt wird. Statt beim Metzger, wo das Steak noch vor unseren Augen vom Stück geschnitten wird, kaufen die meisten Menschen es im Supermarkt – aufs Gramm genau portioniert und abgepackt, nur an den Etiketten wird noch erkennbar, um welches Tier es sich einmal gehandelt hat. Und plagt einen das schlechte Gewissen oder ekelt einen die Massentierhaltung an, wird zu veganen Bratlingen gegriffen, die Fleisch imitieren. Dabei wissen wir instinktiv: Kein Fleisch ist auch keine Lösung!

Wer isst eigentlich alles Fleisch und wenn ja, wie viel? Stellen wir uns die Frage des Tierwohls nur, weil unsere Bäuche voll sind? Ist am Ende unser Appetit größer als unser Mitleid. Und ist billig per se schlecht?

Es gibt viele Fragen, die wir, angesichts des grenzenlosen Überflusses in dem wir leben neu beantworten müssen.

Klaus Reichert wirbt für mehr Wertschätzung und Respekt für die Tiere, die für uns ihr Leben lassen müssen. Kann man Tiere lieben und sie trotzdem schlachten?  Klaus Reichert stammt aus einer Familie, die schon in der dritten Generation dafür sorgt, dass Fleisch etwas Besonderes ist und bleibt. Er ist hinter der Fleischtheke aufgewachsen, hat seinem Großvater und Vater über die Schulter geschaut und hautnah erlebt, mit welcher Leidenschaft sie einen Handwerksberufs ausübten, über den nicht selten die Nase gerümpft wird.

 

Klaus Reichert, geboren 1963 in Frankfurt-Höchst, wuchs in einer Metzgerfamilie auf. Er schreibt Drehbücher und Hörspiele und hat als Ghostwriter Sachbücher verfasst. Als freier Journalist moderiert er im Radio Talksendungen und aktuelle Magazine und war Anchor einer Bundesligashow. Klaus Reichert ist Kommunikationsberater eines Bestattungshauses und gehört zu den Gründern der Künstlergruppe Gotensieben, deren Ausstellung »Metzgerei Seele & Söhne« große Beachtung fand. Mit seinem Bruder Thomas, der den Familienbetrieb übernahm, verbindet ihn eine enge Beziehung, bei der es häufig um die Wurst geht. Beide leben im Frankfurter Raum.

Mehr zur Künstlergruppe finden Sie hier: www.gotensieben.de

Hier gelangen Sie zum Familienbetrieb: www.haxenreichert.de

Mehr zum Buch hier…

 

Eintritt Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada und Kunstverein Fr. 15.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Studierende Fr. 17.- / Geflüchtete gratis

Begrenzte Platzzahl, wir bitten unbedingt um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Wir folgen bei allen Veranstaltungen den neuesten Corona-Bestimmungen. Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

NEUER TERMIN Mi. 23.6.2021 — 18 Uhr — DenkBar, Gallusstrasse 11
Simona Pfister (Vortrag): Über Weiblichkeit, Heiligkeit und Fasten

Ab dem Spätmittelalter häufen sich Berichte über weibliche Heilige, die wochen- oder gar monatelang gefastet haben. Die Zürcher Journalistin und Religionswissenschaftlerin Simona Pfister geht diesem Ideal der nicht-essenden, geistig vorbildhaften Frau nach, das auch in unserer Gegenwart und Literatur eine Rolle spielt.

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Über Weiblichkeit, Heiligkeit und Fasten

Sich der Nahrung zu verweigern – das scheint in der Geschichte des christlichen Westeuropas eine spezifisch weibliche Tugend zu sein. So häufen sich ab dem Spätmittelalter Berichte über weibliche Heilige, die wochen- oder gar monatelang gefastet haben sollen und damit ihre Wundertätigkeit und moralische Vorbildhaftigkeit bewiesen. Von männlichen Heiligen sind derartige Praktiken hingegen fast kaum überliefert.

In einem Vortrag mit anschliessendem Gespräch geht Simona Pfister diesem Ideal der nicht-essenden, geistig vorbildhaften Frau nach; von dessen Entstehung im Mittelalter, über die individuellen Geschichten der heiligen Frauen bis hin zur Frage, wie deren Fasten mit den Möglichkeiten des weiblichen Schreibens heute zusammenhängt.

Simona Pfister ist Autorin, Journalistin und Religionswissenschaftlerin. Sie lebt in Zürich und schreibt u.a. für „Das Magazin“ und die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.

Eintritt Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada und Kulturkreis DenkBar Fr. 15.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Studierende Fr. 17.- / Geflüchtete gratis

Wegen begrenzter Platzanzahl Anmeldung unter literaturhaus@wyborada.ch

Mi. 2.6.2021 — 19:30 Uhr — DenkBar, Gallusstrasse 11
Ostschweizer Literaturgespräch #5: Dorothee Elmiger und Christoph Keller

Christoph Keller meets Dorothee Elmiger: In der fünften Ausgabe der beliebten Ostschweizer Literaturgespräche lädt der bekannte St. Galler Autor (und aktueller Träger des Alemannischen Literaturpreises) Dorothee Elmiger ein – die in Appezöll aufs Gymnasium ging und heute in Zürich lebt und arbeitet. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise, zuletzt war sie mit ihrem Roman «Aus der Zuckerfabrik» auf den Shortlist für den Schweizer und für den Deutschen Buchpreis 2020.

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Zwei Schreibende mit Bezug zur Ostschweiz und internationaler Ausrichtung, Preisträgerin und Preisträger, sind mit ihren neuen Büchern präsent: Es geht um welthaltige Bücher, grenzüberschreitende Texte und Formate und um denkende, recherchierende, erzählende, provozierende Schreibende. Das Wyborada-Format bringt ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die etwas zu sagen und sich und uns zuhörend, lesend und diskutierend begegnen.

Dorothee Elmiger, die den Literaturbetrieb der konformen Romanprosa aufmischt – so dass wir von abgestiegenen Lottokönigen und psychisch Kranken ebenso lesen wie von Sklaverei und Kolonialismus  – und Christoph Keller, dessen Homepage uns warnt «Alles hier ist wirklich mit Ausnahme des Autors.» und zu dessen letztem Werk wir lesen: «… eine ebenso unorthodoxe wie provokative Befragung dessen, was es im 21. Jahrhundert bedeutet, ein Mensch mit körperlicher Behinderung zu sein. Was es bedeutet, den Alltag zu bewältigen, zu lieben, zu schreiben, zu reisen (oder eben nicht).»

 

Dorothee Elmiger, 1985 in Wetzikon geboren, studierte Geschichte, Philosophie und Literarisches Schreiben. Für ihr Debüt «Einladung an die Waghalsigen» wurde sie 2010 für den Schweizer Buchpreis nominiert, ihr zweites Werk «Schlafgänger» wurde 2014 mit dem Hermann-Hesse-Förderpreis ausgezeichnet und 2014 und 2020 erneut für den Schweizer Buchpreis nominiert. Zuletzt erschien ihr Buch «Aus der Zuckerfabrik» (Hanser).

 

Christoph Keller, 1963 in St. Gallen geboren, ist der Autor zahlreicher preisgekrönter Romane, unter anderem «Gulp», «Ich hätte das Land gern flach“ und «Der beste Tänzer». Seine Fantasie «Der Boden unter den Füssen» wurde mit dem Alemannischen Literaturpreis 2020 ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm «Jeder Krüppel ein Superheld: Splitter aus dem Leben in der Exklusion» (Limmat Verlag) sowie als Herausgeber (mit Jan Heller Levi) «The Essential June Jordan» (Copper Canyon Press). Keller, der über zwanzig Jahre in New York gelebt hat, schreibt auf Deutsch und Englisch.

 

© Foto Dorothee Elmiger: Peter-Andreas Hassiepen

© Foto Christoph Keller: Ayşe Yavaş

 

Eintritt Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada und Kulturkreis DenkBar Fr. 15.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Studierende Fr. 17.- / Geflüchtete gratis

Begrenzte Platzzahl, wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch.

In Kooperation mit der DenkBar im Zentrum von St. Gallen – wo man auch vorher etwas Kleines essen kann.

Von Dorothee Elmiger in unserer Bibliothek zu finden:

«Einladung an die Waghalsigen» (Roman, 2010) /«Schlafgänger» (Roman, 2014) / mehr zu den Büchern per Klick auf Titel

HINWEIS

Für alle, die schreiben! Dieser Literatur-Förderpreis der renommierten Crespo Foundation ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und will junge Autor*innen motivieren, gesellschaftspolitische Themen in den Fokus zu nehmen und literarische Positionen zu aktuellen Diskursen zu entwickeln. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2021.

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Wortmeldungen gesucht: „Vom Unsichtbaren schreiben, die Gegenwart sehen. Wie tritt der Klimawandel in Erscheinung?“

Mehr erfahren Sie über diesen Link

Di. 29.6.2021 — 20 Uhr — Rösslitor Orell Füssli, Marktgasse, Spitalgasse 4, St. Gallen
Monika Helfer liest

Nach ihrem Erfolgsbuch «Die Bagage» ist die vielfach ausgezeichnete Vorarlberger Autorin mit ihrem neuen Roman «Vati» bei uns zu Gast. Der Roman porträtiert die Nachkriegsgeneration und erzählt vom Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen und der Suche nach der eigenen Herkunft.

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Ein Mann mit Beinprothese, ein Abwesender, ein Witwer, ein Pensionär, ein Literaturliebhaber. Monika Helfer umkreist das Leben ihres Vaters und erzählt von ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Von dem vielen Platz und der Bibliothek im Kriegsopfer-Erholungsheim in den Bergen, von der Armut und den beengten Lebensverhältnissen. Von dem, was sie weiss über ihren Vater, was sie über ihn in Erfahrung bringen kann. Mit grosser Wahrhaftigkeit entsteht ein Roman über das Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen, eine Suche nach der eigenen Herkunft. Ein Erinnerungsbuch, das sanft von Existenziellem berichtet und schmerzhaft im Erinnern bleibt. «Ja, alles ist gut geworden. Auf eine bösartige Weise ist alles gut geworden.»

Monika Helfer schreibt fort, was sie mit ihrem Bestseller «Die Bagage» begonnen hat: ihre eigene Familiengeschichte.

Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Robert-Musil-Stipendium, dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet. Für «Die Bagage» (2020) erhielt sie den Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen und den Solothurner Literaturpreis 2020 sowie den Bodensee-Literaturpreis für ihr Gesamtwerk.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Rösslitor Bücher Orell Füssli, Türöffnung 19.30 Uhr.

Eintritt Fr. 18.– ( mit Premium/Studentcard Fr. 10.-)

Vorverkauf am Kundendienst-Schalter der Buchhandlung 2. UG, 071 227 47 35 oder per Mail an literaturhaus@wyborada.ch oder abholfach.roesslitor@orellfuessli.ch

Mehr zum Buch hier… . Sie finden es natürlich auch in unserer Bibliothek! Ausserdem von Monika Helfer in der Bibliothek: Die Bagage (Roman, 2020)

Wir folgen bei allen Veranstaltungen den neuesten Corona-Bestimmungen. Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

Foto Monika Helfer: © Salvatore Vinci

KLEINE RÜCKSCHAU
//// Neulich im Literaturhaus ////

Die erste live-Lesung vor Publikum nach dem Lockdown in diesem Jahr. Den Auftakt machte die Zürcher Autorin und Journalistin Simone Meier und las am 22. April aus ihrem jüngsten Roman «Reiz». Mit im Vortragssaal: Antonio Giacometti.

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Herzlichen Dank an unseren Kooperationspartner Kunstmuseum St. Gallen für diese schöne Geste – und der Buchhandlung Comedia für die Bereitstellung der Bücher. (Foto: Viviane Sonderegger)

 

Ostschweizer Literaturgespräch #4:

Andrea Gerster & Daniel Ammann

Nach dreimaligem Corona-bedingten Verschiebenmüssen war es am 28. April endlich soweit: Unter der Leitung von Ruth Erat (Mitte) konnte das Gespräch zwischen der Arboner Autorin und dem Publizisten aus Rorschach stattfinden. Ein lebendiger Austausch über das Leben und das Schreiben und wie beides zusammengeht. Wir danken der DenkBar für Gastfreundschaft und Partnerschaft. (Foto: Viviane Sonderegger)

 

Artist’s Choice #5:

Ines Marita Schärer & Lea Rüegg

(Foto: Karin Karinna Bühler)

 

Pia Solèr und Corin Curschellas

«Die Weite fühlen»

Am 2. Mai, dem Namenstag der Heiligen Wiborada, ein besonderer Anlass: Die Bündner Hirtin Pia Solèr verliess die Einsamkeit ihrer Welt im Lugnez, um für uns aus ihrem Buch «Die Weite fühlen» zu lesen. Mit auf der Bühne die bekannte Singer-Songwriterin Corin Curschellas.

Wir danken der Grabenhalle für die grosse, auch ton- und lichttechnische Unterstützung und der Buchhandlung Zur Rose. (Foto: CCBY, Patrik Eschle)

 

Autor/innen-Foyer

In Zeiten ohne Buchmessen, Lesungen, Festivals fehlt vielen Schreibenden der Austausch. Zusammen mit dem Aargauer Literaturhaus haben wir darum am 3. Mai einen virtuellen Think-and-Talk-Tank geöffnet, exklusiv für Autorinnen und Autoren.

Herzlichen Dank an die Inputs von Ruth Erat, Dana Grigorcea und Feridun Zaimoglu! (Fotos: Ruth Erat © Linda Bischof / Dana Grigorcea © Ayse Yavas / Feridun Zaimoglu © Melanie Grande)

 

Jessica Jurassica & special guest Kris Schneeberger

Buchpremiere! Am 6. Mai stellte die «Kunstfigur» Jessica Jurassica ihren Roman «Das Ideal des Kaputten» vor. Die Moderation übernahm Frau Schneeberger (deren alter ego heuer einen der Schweizer Literaturpreise erhielt). Die Location erwies sich als ideal auch ohne kaputt: Dank an den Jugendkulturraum flon (unsere Nachbarn in der Davidstrasse) – und die Kolleginnen von der Buchhandlung Comedia fürs Heranschleppen der Bücher. (Foto: Anya Schutzbach)

Literaturhaus & Bibliothek stellen sich vor:
#wearewyborada, die Dritte

Im Rahmen unserer Aktion #wearewyborada stellen wir an dieser Stelle all jene vor, die Bibliothek & Literaturhaus Wyborada (aus)machen. Heute: Viviane Sonderegger. Die Appenzellerin, die in Bern Musik- und Theaterwissenschaft studiert, ist die zweite Hospitantin in der Geschichte der Wyborada.

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«Ich studiere zwar Musik- und Theaterwissenschaft, aber wenn sich mein Hirn wieder einmal wie ein Klotz am Körper anfühlt, ist das Schreiben mein Ventil und das Lesen ein tiefes Durchatmen. So hat es mich zum Literaturhaus gezogen. Ich freue mich auf diesen Reiz, bin gespannt auf die Debatte fastende Heilige vs. Plädoyer für Fleischkonsum, kann das alles hier, jetzt kaum erwarten und möchte die Weite fühlen – und wer weiss, vielleicht schon bald wieder live!»

#hospitanzwyborada #wyboradasanktgallen #literaturhauswyborada #bibliothekwyborada #wearewyborada

AUSSCHREIBUNG
Hospitanzen Literaturhaus ab Oktober

Das Literaturhaus Wyborada St. Gallen wurde 2019 aus der bereits seit 1986 bestehenden Bibliothek Wyborada heraus gegründet. Dieses noch junge Literaturhaus bietet ab Oktober 2021 wieder Hospitanzen an, die auch Einblicke in den Bibliotheksbetrieb bieten (Pensum 50%).

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Der Schwerpunkt der Mitarbeit liegt in den Bereichen Kommunikation, Programmkoordination und Veranstaltungsdurchführung. Erste Arbeitserfahrungen im Kultur/Literaturbetrieb sind von Vorteil, aber nicht zwingend, ein grosses Herz für die Literatur allerdings setzen wir voraus.

Eine Hospitanz ist zunächst auf jeweils acht Wochen befristet, und kann mit einem kleinen Betrag honoriert werden. Das Pensum liegt bei 50% (20 Wochenstunden).

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung der Programmleitung in der Konzeption und Umsetzung von Kommunikations-Massnahmen (on- und offline)
  • Betreuung der Website
  • Bewirtschaftung der Social-Media-Kanäle
  • Eigenständiges Planen und Umsetzen von Teilprojekten
  • Mitarbeit bei Veranstaltungen und deren Organisation
  • Autor*innenbetreuung
  • Pflege der Adressdaten

 

Sie bringen mit

  • Interesse am Literaturbetrieb
  • Interesse an Kultur und an aktuellen gesellschaftlichen Fragen
  • ein (begonnenes oder absolviertes) Hochschulstudium oder
  • eine Ausbildung im Bereich Kulturmanagement oder Kommunikation
  • Affinität und Freude an digitalen Kanälen sowie dem
  • eigenständigen Verfassen redaktioneller Inhalte
  • Erfahrung mit online-Redaktionssystemen
  • eine rasche Auffassungsgabe und ein Gefühl fürs Wesentliche
  • eine genaue, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise
  • Flexibilität und die
  • Bereitschaft, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen

 

Darüber hinaus sind Sie offen und neugierig, kommunikativ, lesen gern und haben keine Scheu vor Telefonaten. Ausserdem sind Sie sattelfest im Deutschen, schriftlich wie mündlich.

 

Wir bieten

  • eine vielseitige, anregende Arbeit in engem Austausch mit der Programmleiterin
  • die Weitergabe von Knowhow und Netzwerk im Literaturbetrieb
  • Einblick in die Bibliothekstätigkeit
  • die Freiheit selbstständigen Arbeitens
  • Mitspracherecht und Verantwortung für eigene Projekte
  • flexible Arbeitszeiten (auch home-office)
  • eine flache Hierarchie
  • die Möglichkeit, Erfahrung und Wissen in der Kommunikation zu sammeln und eigene Ideen einzubringen
  • einen Arbeitsplatz nur 5 Minuten vom Bahnhof St. Gallen
  • Einblicke in die kulturelle Landschaft St. Gallens durch die Begleitung vieler kooperativer Projekte

 

Wenn Sie während acht Wochen Einblicke in die Tätigkeiten eines Literaturhauses erhalten möchten und Lust haben, Ihre Energien einzubringen in unser kleines, engagiertes Team, freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihres möglichen Arbeitsbeginns: literaturhaus@wyborada.ch.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an Anya Schutzbach:

+41 (0)79 251 3954 oder +49 (0)173 344 70 33.

Literaturhaus & Bibliothek stellen sich vor:
#wearewyborada, die Zweite

Im Rahmen unserer Aktion #wearewyborada stellen wir an dieser Stelle all jene vor, die Bibliothek & Literaturhaus Wyborada (aus)machen. Heute: Alice Weniger. Sie schreibt für den Blog und ist seit Herbst 2020 auch im Vorstand des Vereins.

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«Ich beschäftige mich lieber mit Texten von anderen Autor*innen, statt mit meinen eigenen, weshalb ich wohl auch Literatur in Basel studiere. Momentan zum Beispiel mit Sibylle Berg für ein Seminar. Texte in kollektiver Form zu besprechen gibt mir all die guten Feels und Teil dieses jungen Literaturhauses zu sein ebenso. Ein Ort, in dem verschiedene Generationen und Literaturverständnisse zusammen Prosecco trinken und Platz haben.»

(Anm. der Redaktion: Zu ihren Blogs gehts übrigens hier…. Demnächst findet Ihr sie auch auf Instagram @wyborada @alaliest)

#wyboradablog #wyboradasanktgallen #literaturhauswyborada #bibliothekwyborada #wearewyborada

Neu auf dem Blog
DREIMAL. // UNI UTOPIA.

Schon gesehen? Zwei neue Blog-Beiträge von Alice Weniger: «Dreimal eine Jugend» und «Androgyne Literatur?», online seit Mitte Februar. Come and read!

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Direkt zum Blog qua Klick auf den Titel:

«Androgyne Literatur?» 

«Dreimal eine Jugend»

A propos androgyne Literatur: Wer kennt weitere Bücher, die dazu gezählt werden könnten? Unter allen Einsender:innen verlosen wir drei signierte Exemplare von Anna Sterns «das alles hier, jetzt.»

Mails an literaturhaus@wyborada.ch.

Wir sind gespannt!

 

Di 9.11.2021 — 19 Uhr — VORTRAGSSAAL KUNSTMUSEUM ST. GALLEN
Anne Weber liest

Die ursprünglich für den 14. März geplante Matinée mit der Trägerin des Deutschen Buchpreises 2020 wird auf den 9. November verschoben. Die Autorin liest aus ihrem Roman «Anette, ein Heldinnenepos» und nimmt uns mit in die Welt der Widerstandskämpferin Anne Beaumanoir.

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„Ein Leseglück von Anfang bis Ende.“ – Süddeutsche Zeitung

 

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen bei einem kleinen Apéro.

 

Eintritt: Normal Fr. 20.- / Mitglieder Wyborada Fr 15.- / Studierende Fr. 17.- / Caritas Kulturlegi Fr. 5.- / Geflüchtete gratis

Wir bitten um Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Kunstmuseum, Vortragssaal, Museumsstrasse 32, St.Gallen

 

Mehr zum Buch hier.

Von Anne Weber in unserer Bibliothek zu finden (mehr durch Klick auf Titel):

Ahnen. Ein Zeitreisetagebuch (2016)

Kirio (2020)

 

© Foto: Thorsten Greve

Unser Schutzkonzept finden Sie hier.

 

 

Literaturhaus & Bibliothek stellen sich vor
#wearewyborada

Das ist Rebecca, erste Hospitantin von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ever! Seit Anfang Februar ist sie mit von der Partie.

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«Ich bin Kunstgeschichtsstudentin und leidenschaftliche Leserin. Meine Begeisterung für die Literatur und die Organisation verschiedenster Projekte hat mich zum Literaturhaus Wyborada geführt. Mein persönliches Highlight? Die Sonntagsmatinée mit Anne Weber im März! Denn was gibt es Schöneres, als den Worten einer Buchpreisträgerin zu lauschen während draussen die ersten Vögel zwitschern?»

Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.

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Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.