Programm

10.7. bis 10.8.2022
Sommerferien Bibliothek

Die Bibliothek ist während den Sommerferien geschlossen.
Am Samstag 9. Juli und ab Mittwoch 17. August sind wir wieder für Sie da.

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Ab dem 15. August — Lesekreis Orlando — Studio Wyborada, Davidstrasse 42. Weitere Termine nach Vereinbarung
«Orlando» – Mit Virginia Woolf durch den August
aus Film "Orlando"

Im August bieten wir einen Lesekreis an. Gelesen wird ein Klassiker der Weltliteratur, über den Tilda Swinton sagte: «Orlando hat mich viel über das Menschsein gelehrt. Ein Buch, das unter jedes Kopfkissen gehört.»

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Der Lesekreis findet an folgenden Daten statt:

Mo, 15.8. / 17.00-18.30 Uhr  –> bis S. 128 lesen

Mo, 29.8. / 17.30-19.00 Uhr

Di, 6.9. / 17.30-19.00 Uhr

Mi, 14.9. / 17.30-19.00 Uhr

Mi, 21.9. / 17.00-18.30 Uhr

Di, 27.9. / 19.30-21.00 Uhr

Es macht nichts, wenn man den einen oder anderen Termin verpasst, oder mal später kommen oder früher gehen muss. Auch muss nicht immer die vereinbarte Seitenzahl gelesen werden. Es soll ja vor allem Spass machen!

Teilnahmegebühr: auf Spendenbasis / Kollekte

Der Roman von Virginia Woolf erzählt von einer jugendlichen Person, die vier Jahrhunderte durchlebt, ohne merklich zu altern. Als Jüngling verbringt Orlando Zeit am englischen Hof, wo sich Elizabeth I. in ihn verliebt. Lange hält er es da aber nicht aus und lässt sich  sich als Botschafter nach Konstantinopel versetzen. Dort fällt er in einen langen, tiefen Schlaf. Als er aufwacht, ist er ein anderer – eine andere … Und das bringt Probleme mit sich: Orlando verliert all ihren Besitz, all ihre Rechte – und macht sich wieder davon. Im London des 18. Jahrhunderts verkehrt sie, die Dichterin, mit bedeutenden Intellektuellen und geniesst die Liebe beider Geschlechter. Ganz anders wird es ihr im viktorianischen Zeitalter mit seinen strikten Moralvorstellungen ergehen.

Als Biographie getarnt, hinterfragt dieser furiose Roman auf ebenso geistreiche wie auch komische Weise Geschlechterstereotype. Er hat nichts an Aktualität eingebüsst, eher noch dazugewonnen und es lohnt sich, ihn (wieder)zulesen.

Basis unserer Lektüre ist die Ausgabe, die bei Kampa Pocket erschienen ist, mit einem Vorwort von Tilda Swinton. Für die ersten sieben Anmeldungen kann jeweils ein Exemplar zur Verfügung gestellt werden. Aber selbstverständlich sind Sie frei, auch die eigene Ausgabe mitzubringen!

Übrigens: Kürzlich zeigte das Fotomuseum Winterthur eine Ausstellung zu Orlando, kuratiert von Tilda Swinton. Die in diesem Beitrag verwendete Aufnahme zeigt die Schauspielerin in dem sehr sehenswerten Film «Orlando» von Sally Potter.

Do 25.8.2022 — 19.30 Uhr — Theater-Bistro, Figurentheater St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 34
Noemi Somalvico, «Ist hier das Jenseits, fragt Schwein»

In ihrem Debütroman verführt uns Noemi Somalvico vom Diesseits ins Jenseits. Dabei tun sich zahlreiche Fragen auf: Geht es hier wirklich um Gott? Das Jenseits? Gar das Paradies?

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Erstmal jedenfalls um das Schwein. Das Schwein ist alleine und bläst Trübsal. Auch das Reh ist nicht so ganz obenauf, nachdem der Hirsch es verlassen hat. Nur der Dachs hat keine Liebes- und Beziehungsprobleme, dazu ist er viel zu beschäftigt: Er hat einen Apparat erfunden, mit dem man die Dimension wechseln und sich direkt in Gottes Wohnung beamen kann. Nur dass halt auch Gott physisch und psychisch ziemlich runter ist und mit seiner Schöpfung nicht so viel anzufangen weiss. Gemeinsam machen sie sich schließlich auf eine Reise, bei der allerdings nicht nur Fragen nach der technischen Zuverlässigkeit der Zeitmaschine auftauchen.

Über das Diesseits und das Jenseits unterhalten sich die Autorin und Sara Räss, Studierende am deutschen Seminar der Universität Zürich. Wir freuen uns auf diesen himmlischen Abend!

Eintritt: Fr. 20.- | Mitglieder Wyborada und Figurentheater St. Gallen Fr. 15.- | Caritas Kulturlegi Fr. 5.- | Studierende Fr. 17.- | Mitglieder A*dS und Geflüchtete gratis

Anmeldung wünschenswert, aber nicht zwingend: literaturhaus@wyborada.ch

Noemi Somalvico, 1994 in Solothurn geboren, studierte Literarisches Schreiben in Biel, contemporary arts practice in Bern und ging dazwischen allerlei Beschäftigungen nach. Sie arbeitete für den Film, in Schulen, an Empfängen. Ihre Erzählungen und Lyrik wurden in Zeitschriften und Anthologien abgedruckt, im Dunkeln performt und im Radio vorgelesen. «Ist hier das Jenseits, fragt Schwein» ist Somalvicos Debüt.

Foto Noemi Somalvico © Tim Rod

Buchcover "Ist hier das Jenseits, fragt Schwein", Noemi Somalvico

Sa 27.8.2022 — 18.00 Uhr — Kronengaragen, 9107 Urnäsch
Silvia Tschui, «Der Wod»

Im Rahmen des Appenzeller Projekts «Streunende Berna» – ein alter Bus, der über die Dörfer zieht – liest die Autorin aus ihrem rasanten Generationenroman in dem es unter anderem um die ganz besondere Beziehung einer unternehmungslustigen Frau zu ihrem Auto geht …

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Ein leise und bös dahergesagter Satz auf einer Feier zum Fünfundsiebzigsten führt zu Herzinfarkt und Blutvergießen. Denn Jahrzehnte zuvor, auf der Flucht zweier kleiner Brüder aus Mecklenburg zu Kriegsende, ist etwas geschehen, das nicht vergessen, nie vergeben wurde. Und ein Unglück zeugt das nächste in der schweizerisch-deutschen Familie, um deren Geschichte es hier geht. Der Roman spannt einen Bogen über Epochen und Ländergrenzen hinweg, erzählt vielstimmig und mit regionalen und historischen Sprachfärbungen viel Welt: von einer Druckerei in Mecklenburg, der Uhrenmanufaktur in der Schweiz, von Geheimgesellschaften und Künstlerkreisen, Nazis und Widerständlern, Großbürgern und Hell’s Angels, Feigheit und Mut, Krieg und Vertreibung, Geheimnisse, Lügen, Tod und Neubeginn,. Und immer wieder ist da der titelgebende Wod, der wilde Jäger aus der norddeutschen Sage, über den man ungestraft nicht spottet, denn sonst lässt er einen ein Leben lang nicht los …

Silvia Tschui (silviatschui.ch) geb. 1974 in Zürich, studierte Germanistik und Grafikdesign und absolvierte den Lehrgang Literarisches Schreiben in Biel. Von Leichenwaschen abgesehen hat sie in sämtlichen Klischee-Jobs gearbeitet, die es für Autoren gibt. Später war sie als Animationsfilmregisseurin, Lehrerin und Journalistin für verschiedene Medien tätig. Ihr erster Roman «Jakobs Ross» war in der Schweiz ein preisgekrönter Bestseller, wurde auf die Bühne gebracht und ist in der Entwicklung zu einem Kinofilm.

An der Gitarre: Philipp Schaufelberger.

**Der Bus macht am Nachmittag des 27. August zwischen 15 und 19 Uhr Station an den Kronengaragen in Urnäsch.**

Eintritt frei.

Mehr zum Projekt «Streunende Berna»: www.streunenderhund.ch

Foto: © Thomas Meier

So 28.8.2022 — 14.00 Uhr — Landsgemeindeplatz, 8050 Appenzell
Daniel Mezger, «Land spielen»

Eine junge Familie – zwei Erwachsene, drei Kinder – zieht aufs Land. Diese simple Konstellation ist Stoff genug für einen humorvollen Roman über die Demontage von Träumen. Daniel Mezger liest die skurrilsten Passagen anlässlich des Zwischenstopps der «Streunenden Berna» auf ihrer Tour durchs Appenzellerland…

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Im kleinen Haus, zuhinterst im Tal und weg vom Dorf, sucht die Familie ein neues Zuhause, ein neues Leben. Zunächst sind sie beschäftigt mit der Sanierung des Hauses, doch bald folgt der Wunsch nach sozialer Anbindung in der Dorfgemeinschaft. Die Kinder werden von den Mitschülern nicht akzeptiert und auch die Erwachsenen realisieren bald, dass es mit einem Besuch in der Dorfkneipe nicht getan ist. Ein wirklicher sozialer Kontakt entwickelt sich nur zu den beiden anderen Zugezogenen, dem Dorflehrer und seiner psychisch labilen Frau. Besonders gut scheinen sich ebendiese und der Familienvater zu mögen. Ausgelöst durch diese Spannung und durch die aufkeimende Freundschaft des ältesten Sohnes mit dem Försterjungen brechen alte und neue, innere und äußere Konflikte auf. Die Konstellationen kommen in Bewegung, plötzlich ist alles offen, alles möglich, nach oben, nach unten.

Daniel Mezger (danielmezger.ch) gelingt es mit »Land spielen« sprachlich und formal grandios, diese Geschichte von der Suche nach dem Glück, von innerer und äußerer Fremdheit, modernem Zusammenleben und der Migration im Kleinen zu erzählen.

**Der Bus macht am Sonntag, dem 28. August zwischen 12 und 17 Uhr Station auf dem Landsgemeindeplatz in Appenzell.**

Eintritt frei.

Mehr zum Projekt «Streunende Berna»: www.streunenderhund.ch

Foto:©Jos Schmid

Do 15.9.2022 — 19.00 Uhr — Militärkantine, Kreuzbleicheweg 2, 9000 St. Gallen
Booklaunch-Party: Christoph Keller, «Every Cripple a Superhero»
Christoph Keller, Foto von Jan Heller Levi

Ein starkes Buch, jetzt auch auf Englisch! Ein Grund, zu feiern.

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Christoph Keller gehört zu den wichtigen Gegenwartsautoren – und mit seinem Buch «Jeder Krüppel ein Superheld» trägt er immer wieder dazu bei, auch Menschen mit Behinderungen und Minderheiten eine Stimme zu geben.

Nun bringt der renommierte Londoner Penguin Verlag den Text im englischen Original heraus – denn ursprünglich verfasst wurden diese Texte in New York, wo Keller viele Jahre lebte. Dass dieses Buch nun auch internationale Beachtung findet ist ein Anlass, der gefeiert werden muss – vielstimmig, mehrsprachig und barrierefrei.

Mit auf der Bühne Dorothee Elmiger, Meral Kureyshi, Michael Fehr, Peter Weber u.v.a..

Musik: Kay Rauber & Matthias Zuber

Moderation: Julia Knapp

Eintritt (inkl. Apéro Riche): Fr. 25.- | Mitglieder Wyborada Fr. 15.- | Caritas Kulturlegi Fr. 5.- | Studierende Fr. 17.- | Mitglieder A*dS und Geflüchtete gratis.

Anmeldung wünschenswert, aber nicht zwingend: literaturhaus@wyborada.ch

Foto: © Jan Heller Levi

 

Do 22.09.2022 — 20 Uhr — Kunstmuseum St. Gallen
Katja Petrowskaja, «Das Foto schaute mich an»
(c) Gunter Glücklich/Suhrkamp Verlag

Mit den Foto-Kolumnen, die sie 2015 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu schreiben begann, hat Katja Petrowskaja ihr eigenes Genre geschaffen: kurze Prosa, Landschaft, Biografie, Zeitgeschichte und Form auf minimalem Raum verdichtend.

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Ein Bild trifft den Blick der Betrachterin und lässt sie nicht los. Das Foto einer geisterhaften Pflanze in einem Tschernobyl-Buch. Das rauchvernebelte Gesicht eines Grubenarbeiters in einer Kiewer Ausstellung. Oder ein syrisches Flüchtlingspaar bei der Landung auf Lesbos, abgedruckt in der New York Times. Woraus besteht die Gegenwart? Aus dem, was in Ausstellungen hängt, an Plakatwänden verwittert oder über die Bildschirme läuft? Wie gelingt es, den intimen Moment der Bestürzung oder des Staunens in Sprache zu verwandeln?

Gerade weil Katja Petrowskaja alles persönlich nimmt, gewinnen ihre Texte eine Kraft, die dem Augenblick seine Wahrheit abringt. Mit «Das Foto schaute mich an» – eine Auswahl ihrer FAS-Kolumnen – kommt die Autorin nun nach St. Gallen.

Eintritt: Fr. 20.- | Mitglieder Wyborada und Kunstverein Fr. 15.- | Caritas Kulturlegi Fr. 5.- | Studierende Fr. 17.- | Mitglieder A*dS und Geflüchtete gratis

Anmeldung wünschenswert, aber nicht zwingend: literaturhaus@wyborada.ch

Katja Petrowskaja, 1970 in Kiew geboren, lebt seit 1999 in Berlin. Sie studierte in Tartu, Stanford und Moskau Literaturwissenschaft und ist als Journalistin für deutsch und russischsprachige Medien tätig. Ihr literarisches Debüt Vielleicht Esther (2014) wurde in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Sie lebt in Tbilissi und Berlin.

»Kurze, packende Betrachtungen des Lebens, Zeitgeschichte und eine eigene Form des Erzählens, auf minimalem Raum verdichtet … [Petrowskaja] zählt zu den bedeutendsten literarischen Stimmen dieser Zeit.« , DIE ZEIT

Foto: © Gunter Glücklich/Suhrkamp Verlag

das foto schaute mich an

 

Mi 28.09.2022 — 19 Uhr — Ort DenkBar, Gallusstrasse 11, 9000 St. Gallen
Ostschweizer Literaturgespräch #8: Claudia Vamvas & Manuel Güntert

«Ein Buch oder kein Buch?» Im Mittelpunkt der 8. Ausgabe der von Ruth Erat kuratierten Gesprächsreihe steht diesmal die Frage: Muss es unbedingt ein Buch sein? Eine Lektorin/Musikerin und ein Soziologe – Schreibende beide – tauschen sich aus.

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Claudia Vamvas, Lektorin und Akkordeonistin, ist 2016 durch ihre auf Twitter präsentierten Alltagsbeobachtungen zur Buchautorin geworden, Manuel Güntert, Wissenschaftler und Publizist, veröffentlichte kürzlich einen schwarzen Erzählband.

Für den Soziologen, der in wissenschaftlichen Zeitschriften, Zeitungen und Magazinen veröffentlicht, ist dies als eine Art Relikt einer Zeit geschuldet, in der er anstatt schwarzer Hefte Punkfanzines auf der Strasse und an Konzerten verkaufte.

Seine Texte führen in eine nicht ganz ferne Vergangenheit zurück, während Claudia Vamvas, in ihren Ferien als Strassenmusikerin unterwegs (, immer wieder Alltagsgeschichten notiert, doch von ihrem Schreiben sagt: Ein Buch muss es nicht sein.

Wie man auf andere Art Gehör findet, danach fragt das OLG, sprich: Ruth Erat, die das Gespräch eröffnet.

Eintritt: Fr. 20.- | Mitglieder Wyborada und Kulturkreis DenkBar Fr. 15.- | Caritas Kulturlegi Fr. 5.- | Studierende Fr. 17.- | Mitglieder A*dS und Geflüchtete gratis

Anmeldung wünschenswert, aber nicht zwingend: literaturhaus@wyborada.ch

Beginn: 19 Uhr. Wie immer bietet die DenkBar vor der Veranstaltung ab 18 Uhr ein Kulturplättli an.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Wyborada St. Gallen in Kooperation mit der DenkBar.

Claudia Vamvas arbeitet nach zwei Jahrzehnten im Buchhandel heute als Korrektorin/Lektorin und gelegentlich als Texterin. Daneben schreibt sie Kürzestprosa sowie Kurzgeschichten – und spielt leidenschaftlich gerne Akkordeon. Im Herbst 2016 erschien im Berliner Frohmann Verlag «Sitze im Bus». 2017 erhielt Vamvas den Förderpreis in der Sparte Literatur der Stadt St. Gallen, wo sie auch heute lebt.

Manuel Güntert hat an der Universität Konstanz im Fach Soziologie über Machtausübung in sozialen Gruppen promoviert. Aktuell arbeitet er an einem Buch über den ontologischen Gottesbeweis.

#wearewyborada, die Zwölfte
Foto: Nils Grootenzerink

Im Rahmen unserer Aktion #wearewyborada stellen wir an dieser Stelle all jene vor, die Bibliothek & Literaturhaus Wyborada (aus)machen. Hier begrüssen wir Xenia, die uns als Hospitantin bis Ende August 2022 begleitet.

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«Ich weiss eigentlich nicht so recht, was ich will. Studiums- und Lebensplanwechsel erwäge ich fast stündlich. Aber eins weiss ich bestimmt: In der Literatur fühl ich mich zuhause. Denn dort muss ich mich nicht entscheiden. Kürzlich las ich Orlando von Virginia Woolf und fühlte mich frei: Mit ihr* durch die Jahrhunderte zu reisen gab mir alle Zeit der Welt und ich konnte Höfling*, Gesandte:r, Reisende:r und Dichter:in in einem sein. (Übrigens: Im August findet ein Lesekreis zu Orlando statt. Über Details informiere ich sie ganz bald.) Ich geniesse meine Zeit im Literaturhaus St. Gallen, wo ich solche Buchreisen unternehmen und hinter die Kulissen des Literaturbetriebs schauen kann. Inmitten der Sommerpause bereiten wir gerade das Herbstprogramm vor.«

Foto © Nils Grootenzerink

SCHWERPUNKT BILBIOTHEK WYBORADA: FEMINISTISCHE KRIMIS
Krimis aus weiblicher Perspektive

900 feministische Krimis

Nervenkitzel pur – 900 Krimis von Frauen …

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Ob hartgesottene Ermittlerin, unbeholfene Antiheldin oder leideschaftliche Polizistin, die weiblichen Figuren in der Krimiliteratur sind heute so vielfältig wie ihre Leserschaft. Im Bestand der Bibliothek Wyborada finden sich neben aktuellen Neuerscheinungen auch feministische Krimis aus der Frühzeit des Genres in den 1980er Jahren.

Drei unserer ehemaligen HospitantInnen haben sich mit näher mit dem Genre befasst:

_Was macht ein Krimi zu einem feministischen Krimi, was macht einen Roman zu einem feministischen Roman? Eine Annäherung. Von Sara Räss

_Sara Paretsky, «Schadenersatz». Von Jakob Reeg

_J.M. Redmann, «Sag niemals ja». Salome Heiniger hat sich einen Krimi aus den 90er-Jahren vorgenommen

Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.

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Eine Übersicht der bisherigen Veranstaltungen von Literaturhaus & Bibliothek Wyborada ab November 2019.